Samsung Galaxy Buds

Warnung: *Datenschutz ist in diesem Produkt nicht inbegriffen

Samsung Galaxy Buds

Samsung
Bluetooth

Überprüft am: 8. November 2021

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Mozillas Meinung

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Abstimmungsergebnis: Ziemlich unheimlich

Samsung bietet viele Versionen seiner Galaxy-Ohrhörer an. Es gibt Buds2, Buds Pro, Buds Live und Buds+. Das sind viele Ohrhörer. Und diese winzigen Ohrhörer sind in vielen glänzenden Farben erhältlich. Sie tun die Dinge, die Ohrhörer tun: gut klingen, Geräusche unterdrücken, Umgebungsgeräusche einlassen, wenn Sie möchten, über Bluetooth mit einem Telefon oder Computer koppeln, leicht verloren gehen. Sie können die Funktion „Meine Ohrhörer suchen“ in der App verwenden, um sie zu finden, aber nur, wenn sie bereits mit Ihrem Telefon verbunden sind. Verlieren Sie diese kleinen Dinger also nicht, wenn ihr Akku leer ist oder Sie mehr als 10 Meter entfernt sind.

Was könnte passieren, wenn etwas schiefgeht?

Ich werde nicht lügen, es scheint, dass Samsung gerne viele Daten über Benutzer sammelt, diese Daten an vielen Orten teilt (und möglicherweise verkauft) und es Ihnen schwer macht, herauszufinden, wie Sie diese Datenfreigabe deaktivieren können.

Ihre hartnäckige Datenschutzforscherin verbrachte viel Zeit auf der Samsung-Website, um zu verstehen, wie Sie der Nutzung der Daten widersprechen, was im Rahmen des kalifornischen Datenschutzgesetzes namens CCPA möglich ist, indem Sie die Option „Nicht verkaufen“ nutzen. Es war umständlich und kompliziert und sie war sich nie ganz klar, ob sie Erfolg hatte oder nicht. Samsung dehnt die Rechte, die Benutzer im Rahmen des CCPA schützen, die gesamten Vereinigten Staaten aus, was gut ist. Und Samsung-Nutzer in Europa sind bis zu einem gewissen Grad durch das Datenschutzgesetz DSGVO geschützt.

Was könnte schiefgehen? Nun, Samsung zeigt gerne auf Sie zugeschnittene Anzeigen über verschiedene Werbenetzwerke und sagt, dass sie viel Tracking Ihrer Online-Aktivitäten durchführen, um dies zu tun. Diese Kopfhörer besitzen einenSprachassistenten namens Bixby, der auf Ihre Sprachbefehle hört. Samsung kann Ihre Interaktionen mit Bixby verwenden, um mehr über Sie zu erfahren und Sie dann mit Werbung zu erreichen oder diese Daten mit anderen teilen, die sie verwenden, um Sie ins Visier zu nehmen. Sie bitten Bixby beispielsweise, immer wieder Liebeslieder zu spielen. Werbetreibende könnten diese Informationen verwenden, um Sie mit Anzeigen für sehr teure Verlobungsringe zu erreichen. Dann geben Sie liebeskrank zu viel Geld für einen Ring aus, Sie trennen sich und sind arm und Ihr Herz ist gebrochen. Ok, das ist eher wahrscheinlich, aber auch nicht unmöglich in unserer digitalen Werbewirtschaft.


Tipps zu Ihrem Schutz

  • Überlegen Sie, ob Sie Ihre Kopfhörer nicht ohne Verbindung zu einer App verwenden wollen. Auf diese Weise können Sie die Menge der gesammelten Daten verringern.
mobile Datenschutz Warnung Sicherheit KI

Kann es mich ausspionieren? Information

Kamera

Gerät: Nein

App: Nein

Mikrofon

Gerät: Ja

App: Nein

Verfolgt den Standort

Gerät: Nein

App: Ja

Was kann zur Registrierung verwendet werden?

Welche Daten sammelt das Unternehmen?

Wie nutzt das Unternehmen die Daten?

Samsung kann Ihre personenbezogenen Daten an ihre Tochtergesellschaften, verbundenen Unternehmen und Dienstanbieter weitergeben. Dazu gehören Verbraucherdaten-Wiederverkäufer und soziale Netzwerke. Für geschäftliche Zwecke hat es möglicherweise Ihre personenbezogenen Daten und Ihre Geolokalisierung weitergegeben. Möglicherweise wurden vor dem 1. Oktober 2021 andere personenbezogene Daten wie persönliche Kennungen, gekaufte Produkte und der Browserverlauf verkauft. Samsung nimmt an verschiedenen Werbenetzwerken teil und sagt: „Diese Netzwerke können die Online-Aktivitäten der Benutzer im Laufe der Zeit verfolgen, indem sie Informationen über automatisierte Mittel, einschließlich durch die Verwendung von Browser-Cookies, Web-Beacons, Pixeln, Gerätekennungen, Serverprotokollen und anderen ähnlichen Technologien. Die Netzwerke verwenden diese Informationen, um Werbung anzuzeigen, die auf die Interessen einzelner Personen zugeschnitten sein kann, um die Browser der Benutzer zu verfolgen oder Geräte über mehrere Websites und Apps hinweg und um ein Profil der Online-Browsing- und App-Nutzungsaktivitäten der Benutzer zu erstellen.“

Wie können Sie Ihre Daten kontrollieren?

Für Benutzer, die nicht unter CCPA und DSGVO fallen, sind in der Datenschutzrichtlinie von Samsung keine Aufbewahrungsdetails oder Löschrechte angegeben. CCPA-Löschrechte werden erwähnt und Samsung sagt, dass sie die CCPA-Rechte auf alle in den Vereinigten Staaten ausweiten.

Wenn Sie kein Samsung-Konto oder keine E-Mail-Adresse hinterlegt haben, wird Ihre Löschanfrage nicht bearbeitet. Nutzer mit einem Samsung-Konto können hier Ihre Daten löschen.

Wie ist das Unternehmen in der Vergangenheit mit den Daten über seine Verbraucher umgegangen?

Durchschnittlich

Im Februar 2020 kam es bei Samsung einem Datenschutzverstoß auf seinen britischen Kundenkontoseiten, von dem weniger als 150 Personen betroffen waren.

Kann dieses Produkt offline genutzt werden?

Ja

Benutzerfreundliche Informationen zum Datenschutz?

Nein

Links zu Datenschutzinformationen

Erfüllt dieses Produkt unsere Mindestsicherheitsstandards? Information

Ja

Verschlüsselung

Ja

Sicheres Passwort

Ja

Sicherheits-Updates

Ja

Umgang mit Schwachstellen

Ja

Samsung hat ein Bug-Bounty-Programm. https://security.samsungmobile.com/rewardsProgram.smsb

Datenschutzrichtlinie

Ja

Verwendet das Produkt KI? Information

Ja

Wenn ein Benutzer Bixby, einen Samsung-spezifischen KI-Assistenten oder Google Assistant verwendet

Ist diese KI nicht vertrauenswürdig?

Nicht zu bestimmen

Welche Entscheidungen trifft die KI über Sie oder für Sie?

Spracherkennung, wenn ein Benutzer Bixby, einen Samsung-spezifischen KI-Assistenten oder Google Assistant verwendet

Gibt das Unternehmen transparent an, wie die KI funktioniert?

Ja

Hat der Benutzer die Kontrolle über die KI-Funktionen?

Ja


Nachrichten

Samsung cops to data leak after unsolicited '1/1' Find my Mobile push notification
The Register
Samsung has admitted that what it calls a "small number" of users could indeed read other people's personal data following last week's unexplained Find my Mobile notification.

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