Apple Air Pods & Air Pods Pro

Apple Air Pods & Air Pods Pro

Apple
Bluetooth

Überprüft am: 8. November 2021

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Mozillas Meinung

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Abstimmungsergebnis: Nicht unheimlich

Dinge, die Ihnen ins Ohr gehen, die immer an sind, immer verbunden sind und immer zuhören – es sieht so aus, als könnte etwas schief gehen. Egal, ob Sie die AirPods, AirPods Pro oder die teuren AirPods Max kaufen, Apple hat eine ziemlich gute Bilanz in Bezug auf Datenschutz und Sicherheit, sodass Sie auf der sicheren Seite sein sollten. Jetzt müssen Sie nur noch einen Weg finden, diese teuren kleinen Pods nicht zu verlieren.

Was könnte passieren, wenn etwas schiefgeht?

Apple macht einen ziemlich guten Job mit Datenschutz und Sicherheit als Unternehmen. Sie sagen, dass sie Ihre Daten nicht teilen oder verkaufen, und Apple achtet besonders darauf, dass Ihre Siri-Anfragen nicht mit Ihnen in Verbindung gebracht werden, und das ist großartig. Apple sah sich 2019 mit Gegenreaktionen konfrontiert, als sich herausstellte, dass seine Auftragnehmer regelmäßig vertrauliche persönliche Gespräche mithörten, als sie die Aufzeichnungen des Sprachassistenten überprüften. Apple hat seine Richtlinie geändert, sodass Benutzer nicht automatisch für die Überprüfung der menschlichen Stimme angemeldet wurden. Vor kurzem hat Apple eine weitere positive Änderung für Ihre Siri-Sprachanfragen vorgenommen – viele Audioanfragen für Dinge wie das Einstellen von Timern oder Weckern oder das Steuern von Musik werden nicht mehr über das Internet an ihre Server gesendet, sondern direkt auf dem Gerät verarbeitet. Dies ist besser für Ihre Privatsphäre.

Apple litt kürzlich unter einer Sicherheitslücke. Diese führte zu Spyware und ermöglichte es Angreifern, Anrufe und Nachrichten aufzuzeichnen und sogar eine iPhone- oder iPad-Kamera und ein Mikrofon einzuschalten, ohne dass der Benutzer es merkt. Apple hat die Sicherheitslücke gepatcht. Dies ist eine gute Erinnerung daran, dass selbst die besten Unternehmen anfällig für Hacker auf hohem Niveau sein können.

Alles in allem sind Ihre AirPods wahrscheinlich ziemlich sicher und privat. Sie sind jedoch immer noch sehr leicht zu verlieren. Denken Sie also daran, dass Sie die „Wo ist“-Funktion aktivieren können. Das bedeutet nur ein wenig mehr Standortverfolgung in Ihrem Leben, was sich in diesem Fall lohnen könnte.

Tipps zu Ihrem Schutz

  • Sie können sagen „Hey Siri, hör auf zuzuhören“, um die Spracherkennung für einige Zeit auszuschalten.
mobile Datenschutz Warnung Sicherheit KI

Kann es mich ausspionieren? Information

Kamera

Gerät: Nein

App: Nicht verfügbar

Mikrofon

Gerät: Ja

App: Nicht verfügbar

Verfolgt den Standort

Gerät: Nein

App: Nicht verfügbar

Was kann zur Registrierung verwendet werden?

Keine Registrierung erforderlich.

Welche Daten sammelt das Unternehmen?

Wie nutzt das Unternehmen die Daten?

Apple gibt an, Ihre Daten nicht zu kommerziellen oder Marketingzwecken an Dritte weiterzugeben. Im Juni 2021 kündigte Apple an, keine Siri-Anfragen mehr an seine Server zu senden, sondern diese auf Geräteebene zu verarbeiten.

Wie können Sie Ihre Daten kontrollieren?

Apple bewahrt personenbezogene Daten nur so lange auf, wie dies zur Erfüllung der Zwecke, für die sie erhoben wurden, erforderlich ist, einschließlich der in der Datenschutzrichtlinie oder in den dienstspezifischen Datenschutzhinweisen beschriebenen Zwecke, oder wie gesetzlich vorgeschrieben. Es werden keine spezifischen Angaben zur Datenspeicherung gemacht.

Wie ist das Unternehmen in der Vergangenheit mit den Daten über seine Verbraucher umgegangen?

Verbesserungsbedürftig

Apple hatte kürzlich eine schwerwiegende Sicherheitslücke. Zitat aus Firewall Times: „Im September 2021 entdeckten Forscher, dass eine Spyware namens Pegasus iPhones und andere Apple-Geräte über einen ‚Zero-Click-Exploit‘ infiziert hatte und der Spyware weitreichende Macht über das Gerät eines Benutzers gewährte. Sobald das Gerät infiziert war, konnte Spyware die Anrufe und Nachrichten aufzeichnen und sogar die Kamera und das Mikrofon des Geräts einschalten, ohne dass der Benutzer es merkt. Pegasus wurde von der NSO Group produziert, einem in Israel ansässigen Unternehmen, das seine Spyware an Regierungen wie Mexiko und Saudi-Arabien verkauft. Obwohl diese Spyware vermutlich verwendet werden sollte, um Terroristen und kriminelle Unternehmen zu überwachen, haben diese Regierungen sie auch dazu benutzt, Aktivisten, Politiker und Journalisten auszuspionieren. Seit dem 13. September 2021 hat Apple den Exploit gepatcht.

Kann dieses Produkt offline genutzt werden?

Ja

Benutzerfreundliche Informationen zum Datenschutz?

Ja

Apple unterhält eine Webseite, auf der Datenschutzprinzipien und -funktionen erläutert werden. In der Datenschutzrichtlinie von Apple werden einleitend die Prinzipien dargelegt. Zwar ist diese Einleitung insgesamt sehr lang, allerdings ist sie deutlich in relevante Themengebiete unterteilt.

Links zu Datenschutzinformationen

Erfüllt dieses Produkt unsere Mindestsicherheitsstandards? Information

Ja

Verschlüsselung

Ja

Nutzt in Transit und Ruhezustand Verschlüsselung. Nach der Ansprache „Hey Siri“, die von Apple erkannt wird, ist alles, was Sie sagen, verschlüsselt und wird mit einem zufälligen Identifikator verknüpft, ohne mit Ihrer Apple ID in Verbindung gebracht zu werden. Audiosamples werden nur gespeichert, wenn Sie Ihre Zustimmung erteilt haben.

Sicheres Passwort

Nicht verfügbar

Bluetooth erforderlich

Sicherheits-Updates

Ja

Umgang mit Schwachstellen

Ja

Apple hat ein Bug-Bounty-Programm, was bedeutet, dass jeder, der eine Sicherheitslücke entdeckt und diese verantwortungsvoll meldet, dafür bezahlt werden kann. https://developer.apple.com/security-bounty/

Datenschutzrichtlinie

Ja

Apple unterhält eine Webseite, auf der Datenschutzprinzipien und -Features erläutert werden. In Apples Datenschutzrichtlinie werden einleitend die Prinzipien dargelegt. Zwar ist diese Einleitung insgesamt sehr lang, allerdings ist sie deutlich in relevante Themengebiete unterteilt.

Verwendet das Produkt KI? Information

Ja

Einige der KI-Forschungen von Apple finden Sie unter https://machinelearning.apple.com/.

Ist diese KI nicht vertrauenswürdig?

Nicht zu bestimmen

Welche Entscheidungen trifft die KI über Sie oder für Sie?

Apple stellt in seiner Datenschutzerklärung fest: „Apple trifft keine Entscheidungen, die den Einsatz von Algorithmen oder Profiling beinhalten, die Sie erheblich beeinträchtigen.“ Apple setzt maschinelles Lernen auf viele verschiedene Arten ein, von der Verbesserung von Siri bis hin zum Schärfen der von Ihnen aufgenommenen Fotos.

Gibt das Unternehmen transparent an, wie die KI funktioniert?

Ja

Hat der Benutzer die Kontrolle über die KI-Funktionen?

Ja


Nachrichten

Apple resumes human reviews of Siri audio
Associated Press
Apple Inc. is resuming the use of humans to review Siri commands and dictation with the latest iPhone software update. In August, Apple suspended the practice and apologized for the way it used people, rather than just machines, to review the audio.
Apple’s AI plan: a thousand small conveniences
The Verge
AI has become an integral part of every tech company’s pitch to consumers. Fail to hype up machine learning or neural networks when unveiling a new product, and you might as well be hawking hand-cranked calculators. This can lead to overpromising. But judging by its recent WWDC performance, Apple has adopted a smarter and quieter approach.
Apple apologises for allowing workers to listen to Siri recordings
The Guardian
Apple has apologised for allowing contractors to listen to voice recordings of Siri users in order to grade them. The company made the announcement after it completed a review of the grading programme, which had been triggered by a Guardian report revealing its existence. According to multiple former graders, accidental activations were regularly sent for review, having recorded confidential information, illegal acts, and even Siri users having sex.
9 Apple AirPods tricks you’ll wish you knew before now
Komando.com
If you’re new to AirPods, here are 9 helpful tips that will enhance your auditory experience.
Apple overhauls Siri to address privacy concerns and improve performance
The Guardian
Apple will no longer send Siri requests to its servers, the company has announced, in a move to substantially speed up the voice assistant’s operation and address privacy concerns.

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