Wir fordern: Es ist an der Zeit für echte Transparenz in Tinders Preisgestaltungsalgorithmen!

Die Dating-App Tinder berechnet manchen Kund*innen unfairerweise mehr – und nutzt für die Preisgestaltung ihre personenbezogenen Daten.

Gemeinsam mit Consumers International, einer internationalen Verbraucherschutzorganisation, haben wir Tinders algorithmisches Modell für die Preisgestaltung untersucht und schockierende Beweise gefunden: Tinder nutzt sensible persönliche Daten, um Nutzer*innen der App bis zu fünfmal mehr zu berechnen – für denselben Service.

Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Nutzer*innen über 30 für ein zwölfmonatiges Tinder-Plus-Abonnement ganze 65,3 % mehr zahlen müssen als Nutzer*innen im Alter zwischen 18–29 Jahren.

Selbst wenn Sie Tinder oder andere Dating-Apps nicht verwenden, müssen wir Tinder zur Rechenschaft ziehen, um deutlich zu machen, dass wir es nicht hinnehmen werden, wenn personenbezogene Daten dazu verwendet werden, von einigen Nutzern Wucherpreise zu verlangen. Tinder missbraucht auch das Vertrauen seiner Benutzer, indem es ihre sensiblen Daten auf eine Weise verwendet, in die sie bei ihrem Versuch, Liebe zu finden, nicht eingewilligt haben. Gemeinsam können wir Tinder dazu bringen, das Richtige zu tun und seinen Preisalgorithmus transparent zu machen.

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